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DORA Art. 5/6 · MaRisk AT 4.3.1 · FINMA-RS 2023/1 · FINMA-RS 2017/1/2 · BSI 200-3 · ISO 27005 · EU AI Act 2024/1689

IT Risk Management – ICT-Risiken steuern, berichten und von OpRisk trennen

Jedes Risiko – gleich welcher Herkunft – läuft durch eine Methodik in ein Register; über der Score-Schwelle zeichnet eine unabhängige Rolle, lückenlos verkettet.

Im Kern

Drei Gründe für Avalon IT Risk Management

01

Eine zentrale Register- und Freigabesicht für ICT- und Informationssicherheitsrisiken – egal ob der Auslöser aus ISMS, Notfallmanagement, Vorfällen, Schwachstellen, TPRM, AI Governance oder manueller Aufnahme stammt.

02

Vier-Augen-Freigabe je Score-Schwelle, ohne Selbstfreigabe – nachvollziehbar über ein manipulationssicher verkettetes Audit-Log (DORA Art. 6(4), MaRisk AT 4.3.1).

03

Quartals-ICT-Risk-Report als PDF und PowerPoint, mit KPIs, Vorquartals-Trend und Management-Narrativ – auf Gruppen- oder Einzelinstituts-Ebene.

KI-Arbeitsmodell

KI bereitet vor. Menschen führen.

Jedes Modul bleibt klassisch bedienbar. Wenn KI aktiviert ist, übernimmt sie operative Vorbereitung und Verdichtung: Vorbefüllungen, Zuordnungen, Zusammenfassungen und Review-Queues. Verantwortliche Rollen prüfen Qualität, treffen die Entscheidung und geben den Nachweis frei.

Was sich im Arbeitsalltag ändert

  • Weniger manuelle Vorbefüllung, Kopieren und Konsolidieren.
  • Schnellere Durchläufe, weil Fachrollen vorbefüllte Arbeitsentwürfe statt leere Masken sehen.
  • Mehr Ressourcen für Steuerung, Qualitätssicherung und prüffähige Entscheidung.
01

Operative Vorarbeit

KI befüllt definierte Assessment- und Workflow-Felder vor, entwirft Zuordnungen, Texte oder Report-Bausteine und legt Quellen, Begründung und Konfidenz offen.

02

Menschliche Qualitätssicherung

Fachrollen prüfen, korrigieren, bündeln oder verwerfen. Freigaben, Overrides und rechtlich relevante Entscheidungen bleiben menschlich.

03

Auditierbarer Nachweis

Input, Vorbefüllung oder Entwurf, Entscheidung, Begründung und Version werden protokolliert. Der Effizienzgewinn kommt ohne Kontrollverlust.

Interessentenperspektive

Für wen dieses Modul gebaut ist

Für CRO und ICT-Risk-Manager als Eigentümer der ICT- und Informationssicherheits-Risikosteuerung und des DORA-Risk-Reportings; sekundär für CISO und Vorstand, die über die Vier-Augen-Freigabe einbezogen sind.

DORA · Art. 6
Was heute bremst
Verteilt

ICT-Risiken über Excel, ISMS, Notfall, TPRM und KI verstreut

Uneinheitlich

Brutto und Netto je Tool anders bewertet, nicht vergleichbar

Unbelegt

Freigaben ohne belegte Funktionstrennung, Audit-Spur lückenhaft

Avalon-Kern

Jedes Risiko – gleich welcher Herkunft – läuft durch eine Methodik in ein Register; über der Score-Schwelle zeichnet eine unabhängige Rolle, lückenlos verkettet.

eine methodik · ein register

Acht Quellen, ein Register — eine Freigabe durch eine unabhängige Rolle

Risiken aus acht Quellen laufen in ein Register zusammen. Wer ein Risiko erfasst, kann es nicht selbst freigeben: Über der Score-Schwelle verlangt das Vier-Augen-Gate eine unabhängige Rolle — bis ein zweiter Freigeber zeichnet.

Acht Quellen
  • ISMS-Lücke
  • Notfall
  • Vorfall
  • Schwachstelle
  • Patch-Lücke
  • TPRM
  • KI-Governance
  • Manuell
Zentrales Register8 1 Register
RISK-0142ISMS-Lücke
Brutto
20
Netto
14
RISK-0137TPRM
Brutto
16
Netto
9
RISK-0129Vorfall
Brutto
12
Netto
6
Freigabe-Gate
SCORE ≥ 12 · 4-AUGEN
FREIGABE DURCH UNABHÄNGIGE ROLLE ERFORDERLICH · MaRisk AT 4.3.1 / DORA Art. 6(4)
AUDIT · wartet auf zweiten Freigeber
ICT-RISK-REPORT · Q3 · sign-off-basiert

Beispieldaten · Illustration

GEHALTEN — Ersteller = Freigeber → über der Schwelle zeichnet eine unabhängige Rolle (MaRisk AT 4.3.1 · DORA Art. 6(4))

OFFEN — zweiter Freigeber → Gate frei, Audit-Zeile verkettet, Q3-Report besiegelt

Belegt: ISO/IEC 27005 (Brutto/Netto, getrennter Behandlungs-Sign-Off) · DORA Art. 5 (Funktionstrennung, keine Selbstfreigabe) · DORA Art. 6 (dokumentiertes, mind. jährlich überprüftes ICT-Risikomanagement-Rahmenwerk) · MaRisk AT 4.3.1 (Freigabe-Workflow, lückenlos verkettetes Audit-Log). Unterstützt die Erfüllung; die Konformitätsverantwortung verbleibt beim Kunden.

Was dieses Modul für Sie leistet

Jedes Risiko – gleich welcher Herkunft – läuft durch eine Methodik in ein Register; über der Score-Schwelle zeichnet eine unabhängige Rolle, lückenlos verkettet.

Avalon-Kern

eine methodik · ein register

01

Risk Assessments durchführen

Strukturierte Bewertungen entlang Ihrer Risikomethodik – inklusive Brutto/Netto-Logik und Bewertungshistorie.

02

Maßnahmen verfolgen

Vom Assessment bis zur Wirksamkeitsprüfung – mit klaren Verantwortlichkeiten und Statusverfolgung.

03

Methodikgebunden berichten

Reports nach DORA, MaRisk AT 4.3.1 und BSI 200-3 – aktuell, nachvollziehbar und an die freigegebene Risikomethodik gebunden.

Typischer Ablauf

Vom Risiko zur belastbaren, freigegebenen Entscheidung

Prozesslogik

Jeder Schritt zeigt, welche Vorarbeit entsteht, wer prüft und welcher Nachweis daraus wird.

VorarbeitQualitätsprüfungNachweis
  1. 01Schritt

    1. Risiko aufnehmen

    Was passiert in diesem Schritt

    Risiko mit Titel, Beschreibung und betroffenem Asset anlegen – manuell oder aus Quellbewertungen wie ISMS-Lücken, Notfallmanagement, Vorfällen, Schwachstellen, TPRM oder KI-Governance. Die Herkunft des Risikos wird übernommen, die Verknüpfung zum Asset bleibt dauerhaft erhalten.

  2. 02Schritt

    2. Brutto bewerten

    Was passiert in diesem Schritt

    Bedrohungen aus dem Katalog oder als Individualgefährdung auswählen und je Bedrohung Likelihood und Impact aus der versionierten Methodik-Matrix setzen. Avalon aggregiert die Bewertungen je Bedrohung automatisch zum Brutto-Score.

  3. 03Schritt

    3. Behandlung simulieren und planen

    Was passiert in diesem Schritt

    Maßnahmen aus dem Gap-Assessment des Assets prüfen, Individualmaßnahmen ergänzen und je Bedrohung die Nach-Maßnahmen-Bewertung setzen. What-if-Simulationen zeigen Score- und EUR-Delta, ohne das Register zu verändern; freigegebene Maßnahmen werden als POA&M-Items verfolgt.

  4. 04Schritt

    4. Assessment und Behandlung freigeben

    Was passiert in diesem Schritt

    Owner wählen und einreichen. Die Policy prüft den Netto-Score gegen die Schwellen und verlangt über der Schwelle den ICT-Risk-Manager – ohne Selbstfreigabe. Assessment-Gate und Treatment-Gate werden getrennt protokolliert.

  5. 05Schritt

    5. Re-Review terminieren

    Was passiert in diesem Schritt

    Mit der Freigabe wird das nächste Review-Datum gesetzt (Standard 12 Monate). Avalon erinnert die verantwortliche Person automatisch bei Fälligkeit – die Re-Bewertung bleibt eine bewusste Nutzerentscheidung.

  6. 06Schritt

    6. Quartalsweise berichten

    Was passiert in diesem Schritt

    Den ICT-Risk-Report als PDF oder PowerPoint erzeugen – mit KPIs und Vorquartals-Trend, auf Gruppen- oder Einzelinstituts-Ebene.

Funktionsumfang

Was das IT-Risk-Management-Modul im Detail leistet

01

Alle IT-Risikoquellen in einer vergleichbaren Sicht

Risiken aus ISMS, Notfallmanagement, Vorfällen, Schwachstellen, TPRM, AI Governance oder manueller Aufnahme werden im zentralen Register auf eine gemeinsame Brutto-/Netto-Sicht gebracht. Die fachliche Quellbewertung bleibt im jeweiligen Modul; IT Risk Management macht daraus die vergleichbare Steuerungs- und Freigabesicht für ICT- und Informationssicherheitsrisiken.

02

Brutto/Netto nach BSI 200-3 und ISO 27005

Asset-gebundene Risikoanalyse mit Brutto- und Netto-Bewertung je Bedrohung, methodikbasierten Likelihood-/Impact-Klassen und Scoring-Bändern aus einer versionierten Methodik. Sechs Behandlungsstrategien (mitigieren, akzeptieren, transferieren, vermeiden, zurückgestellt, in Prüfung) machen die Steuerung explizit.

03

Zwei Freigabe-Gates ohne Selbstfreigabe

Assessment und Risikobehandlung laufen durch getrennte Gates: erst wird die Bewertung freigegeben, danach der Behandlungsplan. Eine konfigurierbare Policy ordnet jedem Netto-Score-Bucket die erforderliche Genehmiger-Rolle zu; oberhalb der Schwelle gilt Vier-Augen-Prinzip, der Risk-Owner kann das eigene Risiko nicht selbst freigeben (MaRisk AT 4.3.1, DORA Art. 6(4)).

04

Geführte Risikoerfassung in sechs Schritten

Identität (Titel, Beschreibung, Asset) → Bedrohungen aus Katalog oder Individualgefährdung → Brutto-Bewertung → Maßnahmen aus dem Gap-Assessment des Assets → Netto-Bewertung → Owner und Freigabe. Jedes Risiko ist eine eigenständige Entität mit Titel, Owner und Status – nicht nur eine Menge von Bedrohungen.

05

Treatment Wizard mit What-if-Simulation

Der Behandlungswizard führt pro Risiko von Brutto zu Netto: Strategie wählen, Maßnahmen zuordnen, Zielwert simulieren und Score-/EUR-Delta prüfen, bevor Budget oder Sign-off gebunden werden. Die Simulation bleibt read-only, bis ein Behandlungsplan tatsächlich freigegeben ist.

06

Einheitliche POA&M-Maßnahmenliste

Freigegebene Behandlungsmaßnahmen materialisieren als Plan of Action & Milestones (POA&M) mit Owner, Fälligkeitsdatum, Status und Plausibilitätsflags. Maßnahmen aus Risiko-Behandlung und Gap Assessment erscheinen in einer gemeinsamen Liste – eine Verantwortlichkeit statt paralleler Maßnahmentabellen.

07

Quartals-ICT-Risk-Report als PDF und PPTX

Ein Bericht mit Executive-KPIs (Netto-/Brutto-Risiko in EUR, Schwellenüberschreitungen), Vorquartals-Trend, Kategorie-Übersicht und Top-10-Risiken – auf Gruppen-Ebene (mit Gesellschaftsvergleich) oder je Einzelinstitut, als PDF und PowerPoint.

08

Manipulationssicher verkettetes Audit-Log

Jeder Schritt – von Anlegen und Einreichen über Freigeben und Behandlung bis Archivieren und Reaktivieren – wird in einem manipulationssicher verketteten Audit-Log mit Akteur-Auflösung festgehalten. Das adressiert die lückenlose Nachvollziehbarkeit nach MaRisk AT 4.3.1.

09

Methodik-Review-Zyklen und Akzeptanzschwellen

Eine methodikbasierte Re-Review-Periode (Standard 12 Monate, konfigurierbar zwischen 6 und 36) belegt jedes Risiko mit einem Fälligkeitsdatum; Avalon erinnert die verantwortliche Person automatisch an die anstehende Re-Bewertung. Akzeptanzschwellen je Asset und Policy steuern, ab welchem Wert eine Freigabe nötig wird (DORA Art. 6(5)/(8)).

10

Externer Auditor-Zugang, zeitlich begrenzt und schreibgeschützt

Für Prüfer lässt sich ein zeitlich begrenzter, schreibgeschützter Zugang erzeugen (Standard 90 Tage, optional auf einzelne Asset-Gruppen begrenzt). Der Zugang wird sicher gespeichert; der Prüfer sieht Audit-Trail und Auswertungen, kann aber nichts verändern.

11

Deterministische Auto-Akzeptanz – standardmäßig aus

Risiken unterhalb der Akzeptanzschwelle können regelbasiert (ohne KI) als akzeptiert gesetzt werden – pro Mandant standardmäßig deaktiviert. Jede Auto-Akzeptanz erzeugt ein Audit-Ereignis mit Netto-Wert, Schwelle und Regel. Über der Schwelle bleibt der ICT-Risk-Manager Pflicht.

Typische Szenarien

Wann IT Risk Management im Avalon-Einsatz ist

DORA-orientierte ICT-Risikosteuerung im Finanzsektor

Sie müssen ICT-Risiken nach DORA belastbar steuern und im Audit nachweisen. Avalon liefert die asset-gebundene Methodik, die Vier-Augen-Freigabe ohne Selbstfreigabe, das verkettete Audit-Log und den Quartals-ICT-Risk-Report – statt Tabellen zu konsolidieren. DORA-Incident-Daten können als Risikokontext einfließen; Meldeklassifikation und Behörden-Export bleiben in der Incident-/OpRisk-Strecke verortet.

ICT-Risiken aus Excel in eine Methodik überführen

Ihre ICT- und Informationssicherheitsrisiken liegen verteilt über Excel und Einzeltools. Avalon bringt sie in eine saubere Struktur: eine versionierte Methodik, Brutto/Netto je Bedrohung, Behandlungsstrategien, Owner und Bewertungshistorie – mit konfigurierbaren Freigabe-Schwellen. Operationelle Gesamtbankrisiken bleiben im OpRisk-Modul konsolidiert.

Konsolidierte Management- und Aufsichtsvorbereitung je Quartal

Vorstand, Gremien, Interne Revision und Aufsicht erwarten eine prüffähige Gesamtsicht. Der ICT-Risk-Report aggregiert Netto- und Brutto-Risiko, Schwellenüberschreitungen, Vorquartals-Trend und Top-10-Risiken – auf Gruppen-Ebene mit Gesellschaftsvergleich oder je Einzelinstitut, als PDF und PowerPoint.

Verbindungen

Wie dieses Modul mit Avalon zusammenspielt

Risiken entstehen nicht isoliert – sie hängen an Informationsverbund, Prozessen, Anbietern und regulatorischen Pflichten. Avalon verknüpft diese Dimensionen sichtbar.

ISMS

Risiken sind asset-gebunden: Schutzbedarfe und Maßnahmen aus dem Gap Assessment des Assets fließen direkt in die Netto-Bewertung ein. ISMS und IT Risk Management arbeiten mit derselben Methodik und Datenbasis – ohne doppelte Erfassung.

TPRM

Nach Quick Check, DRA und BPDD kann TPRM die bewerteten Risikokategorien als Quellrisiken in das zentrale Risikoregister spiegeln – im Entwurfsstatus und mit derselben Vier-Augen-Freigabe und Audit-Spur wie andere Registereinträge. Die fachliche Bewertung bleibt im TPRM führend; das Risikoregister dient der zentralen Steuerungs- und Reporting-Sicht.

AI Governance

Erreicht ein KI-System bei der Klassifizierung eine bewertungsrelevante Risikoklasse, lässt sich eine verknüpfte Risikobewertung anstoßen – mit Bezug zum KI-System, Asset und Prozesskontext. So können Hochrisiko-KI-Systeme in die zentrale Risikosteuerung aufgenommen werden, ohne dass die AI-Governance-Klassifizierung ersetzt oder doppelt gepflegt wird.

Regulatorik, Aufsichtsvorgaben und Standards im Detail

Welche Anforderungen und Standards das IT-Risk-Management-Modul abbildet

  • DORA Art. 5/6
  • MaRisk AT 4.3.1
  • FINMA-RS 2023/1
  • FINMA-RS 2017/1/2
  • BSI 200-3
  • ISO 27005
  • EU AI Act 2024/1689
DORA (EU) 2022/2554 – Art. 5/6(4)
Governance des Leitungsorgans (Art. 5) und Funktionstrennung über eine unabhängige Kontrollfunktion (Art. 6(4)): Die Freigabe über der Score-Schwelle erfordert einen ICT-Risk-Manager, der Risk-Owner kann das eigene Risiko nicht selbst freigeben.
DORA (EU) 2022/2554 – Art. 6
Dokumentierte, nachvollziehbare Risiko-Identifikation und -Bewertung mit Methodik-Bindung; methodikbasierte Review-Zyklen (Standard 12 Monate) und per-Asset/Policy-Akzeptanzschwellen. Ein versioniertes, vom zuständigen Gremium genehmigtes ICT-Risk-Framework ist Teil des Moduls.
DORA (EU) 2022/2554 – Art. 17-19 (Incident-Reporting)
Schadensbeträge können als Risikokontext erfasst und für ICT-Risk-Reporting ausgewertet werden. Der behördliche Incident-Reporting-Lebenszyklus mit RTS-Klassifikation und Behörden-Export ist nicht Kern des IT-Risk-Management-Moduls, sondern gehört in die Incident-/OpRisk-Strecke.
MaRisk AT 4.3.1 / AT 7.2
Definierter Status-Ablauf (Entwurf → in Prüfung → freigegeben) mit Funktionstrennung und lückenloser Nachvollziehbarkeit über das manipulationssicher verkettete Audit-Log (AT 4.3.1) sowie Asset-Bezug und Maßnahmen mit Owner und Frist (AT 7.2).
FINMA-RS 2023/1 – Operationelle Risiken und Resilienz (Banken)
Für Schweizer Banken unterstützt das Modul die nachvollziehbare Steuerung ICT- und informationssicherheitsbezogener operationeller Risiken: Risikoregister, Bewertungsmethodik, Kontrollen, Maßnahmen, Review-Zyklen und Management-Reporting bleiben auditierbar. FINMA-spezifische Auslegung und Einreichung bleiben Sache des Instituts.
FINMA-RS 2017/1 / 2017/2 – Corporate Governance, Risikomanagement und IKS
Die getrennten Rollen, Freigabeschwellen und das verkettete Audit-Log liefern Nachweise für Risiko-Governance und IKS-Anforderungen im Schweizer Banken- bzw. Versicherungsperimeter; die konkrete Governance-Ausgestaltung bleibt kundenspezifisch.
BSI IT-Grundschutz (BSI 200-3)
Die Risikoanalyse-Methodik – Brutto/Netto je Bedrohung, Behandlungsstrategien, Scoring-Bänder – folgt BSI 200-3 als Avalon-Standard.
ISO/IEC 27005
Risiko-Freigabe und Behandlungs-/Akzeptanz-Sign-Off sind als getrennte Konzepte abgebildet und in der Oberfläche klar voneinander getrennt.
EU AI Act 2024/1689
Die optionale Risiko-KI wird vorsorglich mit strengen Kontrollmechanismen betrieben: Human-in-the-Loop, Abweisung von Abweichungen von der hinterlegten Methodik und vollständiger KI-Audit-Trail. Ob ein konkreter KI-Use-Case unter Annex III fällt, wird use-case-bezogen im AI-Governance-Modul geprüft.

Avalon unterstützt die Umsetzung dieser Rahmenwerke. Die Konformität bleibt in der Verantwortung Ihrer Organisation.

KI-PlattformEntscheidungshoheit: Mensch entscheidetStatus: Live

KI als Berater, nie als Genehmiger

Im IT Risk Management befüllt die KI Bedrohungs-, Maßnahmen- und Begründungsfelder innerhalb der gepflegten Risikomethodik vor, unter anderem über eine pgvector-Suche im Bedrohungskatalog. Jede Vorbefüllung landet zunächst im Status „ausstehend“ und muss geprüft, übernommen, geändert oder abgelehnt werden – beim Ablehnen ist eine Begründung Pflicht. Keine KI-Funktion kann jemals selbst eine Bewertung oder Maßnahme final schreiben; das ist technisch ausgeschlossen, nicht nur per Konvention. Arbeitsentwürfe, die von Ihrer gepflegten Methodik abweichen, werden automatisch verworfen und als Methodik-Abweichung protokolliert; häufen sich solche Abweichungen, fordert Avalon einen Methodik-Review an. Der manuelle Pfad bleibt immer voll funktionsfähig und ist pro Mandant standardmäßig der Standard. Das ist „KI als Co-Pilot, nicht als Autopilot“ – verankert in Human-in-the-Loop, technisch erzwungener Letztentscheidung des Menschen und durchgängigem Audit-Trail.

Optionaler KI-Baustein

Risikoarbeit wird von Erfassung auf Bewertung verlagert

KI kann Bedrohungs-, Maßnahmen- und Bewertungsfelder innerhalb der gepflegten Risikomethodik vorbefüllen. Außerhalb der Methodik wird nichts übernommen.

Wo KI im Prozess eingreift
  • Asset-, ISMS-, TPRM- und Vorfallkontext wird für Risikofelder genutzt.
  • Vorbefüllte Bedrohungen und Maßnahmen bleiben bis zur menschlichen Bestätigung im Review.
  • Assessment-Gate, Treatment-Gate und Schwellenfreigaben bleiben menschliche Entscheidungen.
Assessment-VorbefüllungVORSCHLAG
Schutzbedarfs-Assessment
Vorbefüllt
Methode: CIA · Maximumprinzip · VVT-0091
IHRE ENTSCHEIDUNG
On-Premise · kein Datenabfluss · EU-AI-Act-konform
Ohne KI
  • Risk Owner suchen Bedrohungen und Maßnahmen selbst aus Katalogen und Altfällen.
  • Brutto-/Netto-Bewertungen, Treatment und Freigaben laufen vollständig manuell.
  • Quartalsberichte entstehen aus freigegebenen Daten ohne KI-Anteil.
Mit KI
  • KI bereitet Bedrohungsauswahl, Maßnahmenbezug, Begründungen und Report-Narrative vor.
  • Methodikabweichungen werden verworfen oder als Review-Bedarf sichtbar.
  • ICT-Risk-Manager prüfen Qualität statt Katalogtreffer und Texte manuell zusammenzutragen.
  • Human-in-the-Loop: jede KI-Vorbefüllung landet im Status „ausstehend“ und wird geprüft, übernommen, geändert oder abgelehnt – Ablehnung mit Pflichtbegründung.
  • Technisch erzwungene Grenze: KI-Funktionen können niemals selbst in Bewertungen oder Maßnahmen schreiben – die Letztentscheidung liegt immer beim Menschen.
  • Audit-Trail & Abweichungsschutz: jede KI-Aktion ist protokolliert; Arbeitsentwürfe außerhalb Ihrer Methodik werden automatisch verworfen, auffällige Häufungen lösen einen Methodik-Review aus.
Wie KI mit Kontrolle bei Avalon funktioniert

Häufige Fragen zum IT Risk Management

Im Zentrum stehen ICT- und Informationssicherheitsrisiken nach DORA (Art. 6 ff.) – inklusive asset-gebundener Risiken, regulatorischer ICT-Risiken und aus TPRM-Bewertungen übernommener ICT-Drittparteirisiken. Bewertungslogik und Skalen sind an Ihre Methodik anpassbar. Die gesamtbankweite operationelle Risikosteuerung nach CRR III (Basel-III-Finalisierung) und MaRisk AT 4.3.2 übernimmt bewusst das eigenständige OpRisk-Modul.

Maßnahmen werden Risiken direkt zugeordnet, mit Status, verantwortlicher Person und Termin. Wirksamkeit ist nachvollziehbar dokumentiert und wiederkehrend prüfbar.

Vorgefertigte ICT-Risk-Report-Templates werden aus freigegebenen Risiko-, Maßnahmen- und Schwellenwertdaten befüllt – inklusive DORA-relevanter Kennzahlen, Vergleichsperioden und Schwellwertüberwachung. Der Bericht bleibt prüf- und sign-off-fähig, statt ein unkontrollierter Auto-Export zu sein.

Ja. Skalen für Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß sind konfigurierbar und können über mehrere Gesellschaften hinweg vereinheitlicht werden.

Module

Welches Modul passt zu Ihrem nächsten Schritt?

Wir zeigen Ihnen Avalon entlang Ihrer aktuellen Fragestellung – konkret, in Ihrem Kontext, ohne Standard-Sales-Demo.

  • On-Premise
  • Human-in-the-Loop
  • EU-AI-Act-Governance

On-Premise · KI-Inferenz auf Ihrer Appliance