Operative Vorarbeit
KI befüllt definierte Assessment- und Workflow-Felder vor, entwirft Zuordnungen, Texte oder Report-Bausteine und legt Quellen, Begründung und Konfidenz offen.
Eine Richtlinie tritt erst in Kraft, wenn sie den festen Freigabe-Korridor durchlaufen hat – in dem der Einreicher nie sein eigener Freigeber sein kann und jede Fassung erhalten und belegbar bleibt.
Eine einzige verlässliche Quelle für alle Policies, Strategien, Richtlinien und Arbeitsanweisungen – jede Version bleibt erhalten, nichts wird überschrieben.
Jede Freigabe läuft im Vier-Augen-Prinzip und ist lückenlos nachweisbar – der Nachweis für Aufsicht und Interne Revision entsteht aus Version, Freigabekette und Audit-Log.
Klar getrennte Rollen und Vertraulichkeitsstufen stellen sicher, dass nur Berechtigte sensible Regelwerke einsehen, bearbeiten oder freigeben.
Jedes Modul bleibt klassisch bedienbar. Wenn KI aktiviert ist, übernimmt sie operative Vorbereitung und Verdichtung: Vorbefüllungen, Zuordnungen, Zusammenfassungen und Review-Queues. Verantwortliche Rollen prüfen Qualität, treffen die Entscheidung und geben den Nachweis frei.
Was sich im Arbeitsalltag ändert
KI befüllt definierte Assessment- und Workflow-Felder vor, entwirft Zuordnungen, Texte oder Report-Bausteine und legt Quellen, Begründung und Konfidenz offen.
Fachrollen prüfen, korrigieren, bündeln oder verwerfen. Freigaben, Overrides und rechtlich relevante Entscheidungen bleiben menschlich.
Input, Vorbefüllung oder Entwurf, Entscheidung, Begründung und Version werden protokolliert. Der Effizienzgewinn kommt ohne Kontrollverlust.
Primär: Compliance-Officer und Verantwortliche für die schriftlich fixierte Ordnung, die aktuelle, freigegebene und revisionssicher nachweisbare Regelwerke führen müssen. Sekundär: CISO und Fachbereichs-Owner für Informationssicherheits- und Arbeitsanweisungen, Interne Revision für Versionierungs-, Freigabe- und Funktionstrennungsnachweise, Vorstand/Geschäftsführung als verantwortliche Freigabeinstanz sowie Technical Admins, die Rollen und Vertraulichkeitszugriffe sauber vergeben.
Regelwerke verstreut über Netzlaufwerke – welche Fassung gerade gilt, sagt niemand sicher.
Freigaben ohne Funktionstrennung – Einreicher und Freigeber fallen zusammen.
Kein belastbarer Beleg, wer eine Richtlinie wann und mit welcher Begründung in Kraft gesetzt hat.
Eine Richtlinie tritt erst in Kraft, wenn sie den festen Freigabe-Korridor durchlaufen hat – in dem der Einreicher nie sein eigener Freigeber sein kann und jede Fassung erhalten und belegbar bleibt.
einreicher ≠ freigeber · jede fassung belegt
Jede Version durchläuft einen festen Statusfluss, der eine Funktionstrennungs-Lücke physisch überqueren muss. Wer einreicht, kann nicht selbst freigeben — das Vier-Augen-Prinzip ist als Form erzwungen, nicht nur empfohlen.
Beispieldaten · Illustration
Unterstützt die schriftlich fixierte Ordnung nach MaRisk AT 5; orientiert sich methodisch an den Informationssicherheitsrichtlinien der ISO/IEC 27001 und ist relevant für DORA Art. 5 (Governance-Rahmen). Avalon unterstützt die Erfüllung; die Verantwortung verbleibt beim Kunden.
Eine Richtlinie tritt erst in Kraft, wenn sie den festen Freigabe-Korridor durchlaufen hat – in dem der Einreicher nie sein eigener Freigeber sein kann und jede Fassung erhalten und belegbar bleibt.
Avalon-Kern
einreicher ≠ freigeber · jede fassung belegt
Policies, Strategien, Richtlinien und Arbeitsanweisungen strukturiert erfassen, klassifizieren und auffindbar halten – an einem Ort statt auf verstreuten Laufwerken.
Jede Version durchläuft den festen Lebenszyklus mit Vier-Augen-Prinzip und begründungspflichtiger Entscheidung – kein Regelwerk tritt ohne dokumentierte Freigabe in Kraft.
Versionshistorie, Freigabekette und lückenloser Audit-Trail belegen jederzeit, welche Fassung gilt, wer sie wann freigegeben hat und was sich geändert hat.
Jeder Schritt zeigt, welche Vorarbeit entsteht, wer prüft und welcher Nachweis daraus wird.
Was passiert in diesem Schritt
Der Verantwortliche legt das Regelwerk an: Titel, Dokumenttyp (Policy, Strategie, Leitlinie, Arbeitsanweisung) und Vertraulichkeitsstufe (intern, vertraulich, streng vertraulich). Die Klassifizierung steuert, wer das Dokument anschließend sehen darf.
Was passiert in diesem Schritt
Die erste Version entsteht entweder durch Upload einer DOCX- oder PDF-Datei mit automatischer Überführung in eine Abschnittsstruktur oder durch manuelle Erfassung im Struktureditor. Beide Wege führen zum identischen Ergebnis; eine erkannte Struktur lässt sich jederzeit nachbearbeiten.
Was passiert in diesem Schritt
Ist der Entwurf bereit, reicht der Verantwortliche ihn zur Prüfung ein. Die Version wechselt in den Status „In Prüfung“ und wird damit für die zuständigen Prüfer sichtbar – jeder Schritt wird im Audit-Trail festgehalten.
Was passiert in diesem Schritt
Prüfer fordern mit begründetem Kommentar Änderungen an (zurück in den Entwurf) oder der Freigebende gibt frei. Wer eingereicht hat, kann nicht selbst freigeben – systemseitig durchgesetzt.
Was passiert in diesem Schritt
Mit der Veröffentlichung erhält die Version ein Gültig-ab-Datum; die zuvor veröffentlichte Fassung wird automatisch abgelöst. Veröffentlichte und abgelöste Versionen sind schreibgeschützt.
Was passiert in diesem Schritt
Über Freigabekette, Audit-Trail und Versionsvergleich belegen Sie jederzeit, welche Fassung gilt, wer sie freigegeben hat und was sich gegenüber der Vorversion geändert hat – die Antwort auf jede Prüferfrage ist wenige Klicks entfernt.
Alle steuernden Dokumente werden zentral erfasst und nach Dokumenttyp – Policy, Strategie, Leitlinie, Arbeitsanweisung – sowie nach Vertraulichkeit – intern, vertraulich, streng vertraulich – gegliedert. Suche, Typ- und Klassifizierungsfilter sowie Pagination zeigen nur die Dokumente, die die jeweilige Rolle sehen darf; streng vertrauliche Regelwerke bleiben außerhalb der berechtigten Eigentümer-, Freigeber- oder expliziten Zugriffskreise unsichtbar.
Jede Überarbeitung erzeugt eine neue Version; vorherige Fassungen bleiben unveränderlich erhalten und werden beim Veröffentlichen automatisch als abgelöst markiert – jederzeit eindeutig, welche Fassung gilt.
Ein Versionsvergleich zeigt Abschnitt für Abschnitt, was neu, geändert, entfernt oder unverändert ist – der schnellste Beleg gegenüber Prüfern, ohne manuellen Dokumentabgleich.
Feste Abfolge Entwurf, Prüfung, Freigabe, Veröffentlichung. Wer einreicht, darf nicht selbst freigeben – das Vier-Augen-Prinzip ist erzwungen, nicht empfohlen; jede Entscheidung verlangt einen begründenden Kommentar.
Vier Rollen – Reader, Owner, Reviewer und Approver – regeln präzise, wer veröffentlichte Versionen nur liest, neue Fassungen erstellt, Änderungen anfordert, freigibt, veröffentlicht oder archiviert. Rollen werden separat durch den Technical Admin vergeben; ein ISMS-, Compliance- oder TPRM-Recht verleiht keine Policy-Library-Berechtigung. Streng vertrauliche Dokumente sind nur für berechtigte Owner, Approver oder explizit freigegebene Personen sichtbar.
Jede Aktion – angelegt, eingereicht, Änderung angefordert, freigegeben, veröffentlicht, archiviert, Originaldatei heruntergeladen oder Abschnitte ersetzt – wird mit Akteur, Zeitstempel und Begründung append-only protokolliert. Owner, Reviewer und Approver können das Audit-Log nach Aktion, Objekt und Zeitraum filtern und belegen so gegenüber Aufsicht und Interner Revision, wie und durch wen ein Regelwerk in Kraft gesetzt wurde.
Dokumente lassen sich als DOCX oder textbasierte PDF hochladen und in eine Abschnittsstruktur überführen, oder die Struktur wird im Editor manuell aufgebaut – das Ergebnis ist identisch. Überschriften, Abschnittsnummern und Inhalte bleiben nachbearbeitbar; veröffentlichte und abgelöste Versionen sind schreibgeschützt. Die so erfassten Abschnitte lassen sich präzise referenzieren, etwa um eine Rechtsnorm mit einem konkreten Policy-Abschnitt zu verknüpfen.
Bei aktivierter Compliance-Verknüpfung kann sichtbar werden, welche Rechtsnormen auf eine Policy verweisen und in welcher Beziehung – deckt ab, erweitert, widerspricht oder Lücke. Norm-to-Policy-Mapping ist ein ausbaubarer Integrationsscope und wird je Mandant aktiviert.
Policies und Richtlinien liegen als Word- und PDF-Dateien auf verschiedenen Netzlaufwerken – niemand kann sicher sagen, welche Fassung aktuell gilt. In Avalon werden alle Regelwerke zentral erfasst, klassifiziert und versioniert; ab der ersten Veröffentlichung ist jederzeit eindeutig, welche Version in Kraft ist und wer sie freigegeben hat.
Ein Prüfer fragt, wer eine Richtlinie wann und mit welcher Begründung in Kraft gesetzt hat. In Avalon ist jede Freigabe im Vier-Augen-Prinzip dokumentiert, der Einreicher kann nicht selbst freigeben, Entscheidungen verlangen einen Kommentar, und der append-only Audit-Trail protokolliert jede Aktion. Der Nachweis ergibt sich direkt aus Version, Freigabeschritt und Audit-Log.
Nach einer Überarbeitung muss belegt werden, was sich konkret geändert hat. Der Versionsvergleich markiert jeden Abschnitt als neu, geändert, entfernt oder unverändert – inklusive altem und neuem Text, während ältere Fassungen unveränderlich erhalten bleiben. Statt zwei Dokumente manuell abzugleichen, ist der Unterschied sofort prüffähig sichtbar.
Die Policy Library ist die Datengrundlage für die schriftlich fixierte Ordnung – Avalon verbindet sie mit den Disziplinen, die auf belastbare Regelwerke angewiesen sind.
Rechtsnormen aus dem Compliance-Modul können im aktivierten Integrationsscope mit konkreten Policy-Abschnitten verknüpft werden – mit Beziehung „deckt ab“, „erweitert“, „widerspricht“ oder „Lücke“. So wird je Regelwerk sichtbar, welche regulatorischen Anforderungen es bereits adressiert, und je Rechtsnorm, wo sie in der schriftlich fixierten Ordnung verankert ist.
Die KI-Governance kann im aktivierten Integrationsscope steuernde Dokumente der Policy Library als Quellen für regulatorische Pflichten heranziehen, sodass KI-bezogene Vorgaben auf die geltende Richtlinienfassung verweisen – ohne Doppelerfassung der Regelwerke.
Soll- und Kontrollmaßnahmen aus dem ISMS können im aktivierten Integrationsscope mit den zugehörigen Policy-Abschnitten verbunden werden, sodass jede Maßnahme auf die verbindlich freigegebene Richtlinienfassung verweist – einmal pflegen, modulübergreifend nutzen.
Avalon unterstützt die Umsetzung dieser Rahmenwerke. Die Konformität bleibt in der Verantwortung Ihrer Organisation.
In der Policy Library ist KI durchgängig optional und nie Voraussetzung – jeder Arbeitsschritt funktioniert vollständig manuell. Der stabile Kern ist die versionierte, freigegebene und auditierbare Verwaltung steuernder Dokumente. KI-gestützte Abschnittserkennung, semantische Suche, Redline-Unterstützung und Norm-to-Policy-Mapping werden als aktivierbarer Rollout-Scope je Mandant abgegrenzt. Keine KI löst jemals eine Einreichung, Freigabe oder Veröffentlichung aus; das Vier-Augen-Prinzip und die menschlichen Freigabeschritte gelten ausnahmslos. Jeder Arbeitsentwurf bleibt nachvollziehbar und durch den Menschen prüf-, änder- oder verwerfbar. Das ist „KI als Co-Pilot, nicht als Autopilot“ – die Entscheidung bleibt immer beim verantwortlichen Menschen.
KI kann Dokumentstrukturen, relevante Passagen, Redline-Hinweise und Norm-to-Policy-Mapping vorbereiten. Einreichung, Freigabe und Veröffentlichung bleiben im Vier-Augen-Prozess.
Alle steuernden Dokumente Ihrer Organisation: Policies, Strategien, Richtlinien und Arbeitsanweisungen. Jedes Dokument erhält einen Dokumenttyp, eine Vertraulichkeitsklassifizierung (intern, vertraulich, streng vertraulich), eine vollständige Versionshistorie und einen kontrollierten Freigabe-Lebenszyklus – statt verstreut auf Netzlaufwerken zu liegen.
Jede Version durchläuft eine feste Abfolge von Entwurf über Prüfung und Freigabe bis zur Veröffentlichung. Wer eine Version zur Prüfung einreicht, kann sie nicht selbst freigeben – das wird systemseitig erzwungen. Änderungsanforderungen und Freigaben verlangen einen begründenden Kommentar, und der append-only Audit-Trail protokolliert jede Aktion mit Akteur und Zeitstempel.
Nein. Jede Überarbeitung erzeugt eine neue Version; vorherige Fassungen bleiben unveränderlich erhalten und werden beim Veröffentlichen der Folgeversion automatisch als abgelöst markiert. Ein Versionsvergleich zeigt auf Abschnittsebene, was neu, geändert oder entfernt wurde.
KI ist durchgängig optional und nie Voraussetzung. Sie kann beim Upload Abschnittsstruktur und relevante Passagen als Arbeitsentwurf vorbereiten. Keine KI löst je eine Einreichung, Freigabe oder Veröffentlichung aus; das Vier-Augen-Prinzip und die menschlichen Freigabeschritte gelten ausnahmslos. Die KI läuft auf der On-Premise-Appliance; Prompts und Dokumente werden nicht an Cloud-KI-Anbieter übertragen.
Wir zeigen Ihnen Avalon entlang Ihrer aktuellen Fragestellung – konkret, in Ihrem Kontext, ohne Standard-Sales-Demo.
On-Premise · KI-Inferenz auf Ihrer Appliance